Österreich ist Beach-Ultimate-Weltmeister
Übersicht Das österreichische Masters-Nationalteam (Spieler über 34 Jahre) hat am vergangenen Sonntag bei den Beach-Ultimate-Weltmeisterschaften in Figueira da Foz in Portugal sensationell den WM-Titel gewonnen.

In einem dramatischen Finale besiegten die Österreicher das favorisierte Team aus den USA mit 13:12.

Erstmals Weltmeister

Österreich wurde damit zum ersten Mal in der 35-jährigen Geschichte des Ultimate-Frisbee-Sports Weltmeister. Der letzte große Erfolg einer österreichischen Nationalmannschaft liegt bereits mehr als 20 Jahre zurück. Im Jahr 1992 wurde Österreich Europameister im Ultimate Frisbee.

Mixed-Titel an Deutschland

In der Spielklasse Mixed, in der Männer und Frauen gemeinsam in einem Team spielen, belegte das österreichische Nationalteam den dritten Platz. Im Semifinale verloren die Österreicher knapp gegen Großbritannien, das sich später im Finale dem deutschen Team geschlagen geben musste.

Die Königsdisziplin

Ultimate Frisbee, 1969 in den USA erfunden, ist ein schneller, attraktiver, körperkontaktloser Teamsport und gilt als die Königsdisziplin unter den Frisbee-Sportarten.

Ultimate Frisbee verbindet Elemente von Basketball und American Football zu einem dynamischen und spektakulären Teamsport.

Erste WM auf Sand

Normalerweise wird Ultimate Frisbee auf Rasen gespielt. In Figueira da Foz wurden erstmals Beach-Ultimate-Weltmeisterschaften ausgetragen.

Worauf es ankommt

Beim Beach-Ultimate-Frisbee spielen fünf gegen fünf Spieler. Spielziel ist es, die Frisbeescheibe in der gegnerischen Endzone zu fangen. Wer die Scheibe in der Hand hält, darf nicht mehr laufen, sondern nur einen Sternschritt machen, um am Verteidiger vorbeizuwerfen. Raumgewinn wird durch Freilaufen und genaues Zupassen erzielt.

Fällt die Frisbeescheibe zu Boden oder wird sie vom gegnerischen Team abgefangen, wechselt der Scheibenbesitz und das Angriffsrecht.
 
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